Samstag, 17. November 2018
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Johannes Hahn steht vor der zweiten Amtsperiode

Die ÖVP als stärkste Kraft bei den Europawahlen stellt den Anspruch auf den Posten des EU-Kommissars. Alles deutet darauf hin, dass Johannes Hahn EU-Kommissar bleiben wird. Das hat sich Hahn auch redlich verdient.

[[image1]]“Sie sehen mich relativ relaxed“, erklärte Hahn nach dem mehr als zweistündigen VP-Vorstand den OÖ-Nachrichten. „Ich habe immer gesagt, dass ich gerne die Arbeit fortsetzen möchte.“

Innerhalb der ÖVP zweifelt kaum jemand, dass Johannes Hahn vor einer zweiten Amtszeit steht. Mit einer neuerlichen Nominierung wäre Hahn einer der längst amtierenden EU-Kommissare und Aussicht Vizepräsident der EU-Kommission zu werden.

Kurz waren auch Othmar Karas Ambitionen auf den Posten des EU-Kommissars aus Österreich nachgesagt worden. Karas soll aber in Zukunft einen bedeutenden Posten im EU-Parlament einnehmen.

EU-Kommissar Hahn ist Österreichs anerkanntester Vertreter in der EU

Johannes Hahn hat sich als EU-Kommissar als Österreichs bester und anerkanntester Vertreter in der EU etabliert. Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen weiterzuarbeiten, wäre nicht nur im Sinne Österreichs, sondern der ganzen EU.

Vizekanzler Michael Spindelegger will jedenfalls vorerst die Kür von Jean-Claude Juncker zum Kommissionspräsidenten abwarten, melden die OÖ Nachrichten. In einem zweiten Schritt wird er mit Bundeskanzler Faymann über den österreichischen Kommissions-Kandidaten sprechen, wobei es vorrangig um das Portfolio Österreichs geht.

Lobende Töne für Hahn kommen auch aus der SPÖ: „Ich halte Hahn für einen guten Kommissar“, so Kanzler Faymann.

Fazit: die Politik sollte Österreichs beste und anerkannteste Vertreter in der EU in Ruhe weiterarbeiten lassen und sich nicht an einer endlosen Job-Lotterie ohne Einsatz festkrallen!

 

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